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911research.de » Geschichte des inszenierten Terrorismus
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Geschichte des inszenierten Terrorismus


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Erfundene Kriegsbegründungen, inszenierter Terrorismus – Beispiele aus der Geschichte

US-Präsident McKinley (1897-1901) weiß nicht so recht, wie er einen Krieg gegen die spanische Kolonialmacht in Kuba rechtfertigen soll, denn einen wirklichen Kriegsgrund gibt es nicht. Da fliegt am 15. Februar 1898 das drei Wochen zuvor zu einem „Freundschaftsbesuch“ nach Havanna geschickte modernste US-Schlachtschiff MAINE in die Luft. Sofort trat die Presse unter den konkurrierenden US-Zeitungsmagnaten Hearst und Pulitzer in Aktion: Das Schiff sei von den Spaniern in die Luft gesprengt worden. Und man wusste auch sehr schnell, dass das „unglaubliche Verbrechen“ entweder mit Haftmine oder Torpedo verübt worden war. Man schrie in sich überbietenden Schlagzeilen - nebenbei ging es natürlich auch um die Steigerung der Auflage - nach Revanche. Genau wie nach dem 11.9.2001 gelang es auch damals der Politik mit Hilfe der Medien, große Teile der US-Bevölkerung in einen nationalistischen Taumel zu versetzen und davon zu „überzeugen“, wer die Schurken sind - in diesem Fall die Spanier. Eine offizielle Untersuchungskommission bestätigte in aller Eile ein der Politik passendes Ergebnis und der Krieg konnte beginnen. Erst hundert Jahre später stellte eine Expertengruppe der Marine 1998 unter Admiral H.G. Rickover fest, dass es keinen Beweis für ein Fremdverschulden gibt und es sich in Wirklichkeit um eine „starke interne Explosion“ wahrscheinlich im Kohlebunker gehandelt hat. Doch nach einer Umfrage des Discovery Channel zum 100. Jahrestag der Explosion glauben immer noch 52 % der US-Bürger an die Lüge, dass die Spanier die Schurkentat begingen. Dabei ist das Ergebnis der Militärexperten vielleicht nur die halbe Wahrheit. Denn, so heißt es in einer erst kürzlich veröffentlichten Darstellung, „jüngere Nachforschungen lassen den Schluss zu, dass die USA ihr Schiff selbst in die Luft gesprengt haben könnten, um einen Vorwand für den Eintritt in den Krieg und damit eine bessere Kontrolle über das Schicksal Kubas zu haben“. Doch ob das Schiff nun absichtlich oder durch einen Unfall versenkt wurde - der Vorfall wurde missbraucht, um einen Krieg um koloniale Vorherrschaft zu starten. Geht man wie bei jedem ungelösten Verbrechen vor und fragt, wem es genützt hat (cui bono), dann muss man zugeben, dass die 266 Besatzungsmitglieder der MAINE für die Herrschenden der USA als Tote nützlicher waren als lebend. Das Thema Staatsterrorismus wäre unvollständig, würde man nicht einige weitere Versuche erwähnen, Interventionen als notwendige Antwort auf angebliche Gewaltakte der anderen Seite zu tarnen, die man entweder selbst verübte, provozierte, wissentlich geschehen ließ, oder für eigene Zwecke instrumentalisierte. Insbesondere die USA haben es auf dem Gebiet der Fälschung von Kriegsgründen zur Meisterschaft gebracht. Genau wie 1898 gegen Kuba begann auch der Krieg gegen Mexiko 1846 mit einer Lüge. 3500 US-Soldaten wurden in provokatorischer Absicht in mexikanisches Gebiet geschickt. Als eine US-Patrouille überwältigt wurde, behauptete Präsident James K. Polk gegenüber dem Kongress, Mexiko habe eine Invasion gegen die USA gestartet und auf „amerikanischem Boden amerikanisches Blut vergossen“. Der Kongress billigte das als Kriegsgrund. Ein Kongressmitglied - Garret Davis aus Kentucky - aber weigerte sich und erklärte: „Es ist unser Präsident, der den Krieg begonnen hat.“ Auch das Ermächtigungsgesetz des US-Kongresses vom 7.8.1964, das Präsident Lyndon B. Johnson das Recht gab, alle nötigen Maßnahmen zu ergreifen, um eine angebliche Aggression Nordvietnams gegen die USA zurückzuschlagen und das als offizieller Beginn des US-Krieges gegen Vietnam gilt, basierte auf Lügen. In der so genannten Tonking- Golf-Resolution hieß es: „Marine-Einheiten des kommunistischen Regimes in Vietnam haben, in Verletzung der Prinzipien der Charta der Vereinten Nationen und des Völkerrechts, vorsätzlich und wiederholt Kriegsschiffe der Vereinigten Staaten attackiert, die sich den Gesetzen entsprechend in internationalen Gewässern aufhielten, und damit den internationalen Frieden ernsthaft gefährdet.“ Wie schon in den Pentagon-Papieren enthüllt und kürzlich bestätigt wurde, stimmte an dieser Resolution gar nichts. Trotzdem wurde sie im Repräsentantenhaus mit 414 zu 0 und im Senat mit 88 zu 2 Stimmen angenommen. „Vor etwa 40 Jahren habe ich für die Resolution gestimmt“, schrieb Senator Robert Byrd im April 2004 in der Washington Post. Er habe leider erst zu spät erfahren, dass die Behauptungen der Regierung erlogen waren und die Entschließung habe zum Vietnamkrieg und zu 58.000 toten US-Bürgern geführt. Die etwa vier Millionen getöteten Vietnamesen - Soldaten und Zivilisten - hielt Senator Byrd allerdings nicht für erwähnenswert. Aus den erst 2002 von der Johnson-Bibliothek in Austin veröffentlichten Protokollen der Telefongespräche des Präsidenten geht hervor, dass die beiden Zerstörer Maddox und Turner Joy am 6.8.64 nicht von vietnamesischen Torpedobooten angegriffen wurden, sie hielten sich auch nicht in friedlicher Absicht in internationalen Gewässern auf, sondern waren an der Verübung von Sabotageakten in Nordvietnam beteiligt. US-Präsident Johnson meinte dazu in einem Telefongespräch am 3.8.64: „ Es gab da einige verdeckte Operationen in der Gegend, die wir durchführten - einige Brücken in die Luft sprengen, Straßen und solche Sachen … .”
Horst Schäfer